BGE 54 III 111
BGE 54 III 111Bge21.01.1928Originalquelle öffnen →
nicht mehr auf dem Eigentumsvorbehalt gegenüber Spiess beruhendes - Eigentumsrecht dem Betreibungs- amte bekannt gegeben hätte; Im Schreiben des Rekur- renten vom 26. Juli ist jedoch nichts davon gesagt, dass er trotz dem dort erwähnten neuen Verkauf an einen Dritten auf Grund eines neuen Eigentumsvorbe- haltes Eigentümer geblieben sei. Unter den gegebenen Umständen musste es aber geboten erscheinen, dem Betreibungsamt hierüber klaren Aufschluss zu geben, um so mehr, als es sich für den Rekurrenten darum handelte, nicht nur seine eigenen Rechte, sondern auch diejenigen zu wahren, welche der neue Käufer aus dem eben erst erfolgten Vertragsabschlusse herleitete. Wenn der Rekurrent statt dessen ein Schreiben an das Betrei- bungsamt richtete, nach welchem er überhaupt keinerlei Rechte mehr an den gepfändeten Gegenständen bean- spruchen zu wollen schien, so ist es einzig und allein seiner eigenen nicht entschuldbaren Nachlässigkeit zuzu- schreiben, dass das Betreibungsamt nicht verpflichtet Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 22. 111 war, seinem Eigentumsvorbehalt weiterhin irgendwie Rechnung zu tragen. Demnach erkennt die Schuldbetr.-und Konkurskammer : Der Rekurs wird abgewiesen. 22. Estra.tto della sentenza. 30 aprile 19~8 in causa Volonterio e Consorti. Art. 56 LEF: Elenco-oneri-contestazione. La decisione delI' Autorita" di Vigilanza, colIa quale fu mante- nuto l'assegno, a dei creditorl, deI termine per promuovere l'azione di contestazione delI'elenco-oneri, noncostituisee atto eseeutivo a sensi delI'art. 56 LEF: puo dunque essere notifieata anehe durante le ferle eseeutive. B e t r e i b u n g s f e r i e n, Las t e n b e r ein i gun g. Der Besehwerdeentseheid, durch welchen die an Gläubiger erfolgte Fristansetzung zur Klage gegen das Lastenver- zeichnis im Betreibungsverfahren bestätigt wird, ist nicht eine Betreibungshandlung im Sinne des Art. 56 SehKG und kann daher aueh während der Betreibungsferlen wirksam zugestellt werden. Feries. Epuration de ['etat des charges. La decision de l'autorite de surveillance qui maintient le delai fixe ades creanciers pour intenter l'action en contestation de l'etat des charges ne constitue pas un acte de poursuite au sens de l'art. 56 LP; elle peut done eire valablement eommuniquee pendant les feries. A. -Nell'elenco-oneri di due esecuzioni a carico di Morano Guglielmo in Tenero vennero iscritti come garantiti da pegno immobiIiare due crediti a favore della Banca Popolare Svizzera in Locarno. I ricorrenti avendo contestata l'esistenza di questi due crediti, subordinata- mente il grado pel quale erano iscritti, con atto deI 21 gennaio 1928 l'Ufficio di Locarno li diffidava a pro- porre entro dieci giorni l'azione. di disconoscimento delle pretese in discorso.
112 ScllUldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 22. Da questo provvedimento i rieorrenti si aggravavano dall'Autorita eantonale di Vigilanzadomandando l'an:" nullamento della diffida,subordinatamente, ehe il termine Ioro assegnato fosse annullato per una parte dei ere- diti in discorso e, infine, ehe la deeorrenza deI termine venisse sospesa finehe fossero deposte presso l'Uffieio le pezze giustificative dei crediti iscritti all'eienco. B. -Con deeisione dei 23 marzo u. s. l'Autorita cantonale di Vigilanza respinse il gravame faeendo c"apo dall'art. 39 RRF. C. -La decisione Iu intirnata ai ricorrenti il giorno 4 aprile, cioe entro le ferie eseeutive di Pasqua. Da questo fatto essi prendono argomento per domandare nel loro ricorso al Tribunale federale deI 6 Aprile u. s., ehe gli effetti della decisione querelata ,---obbligo di proporre l'azione in discorso entro 10 giorni -vengano rinviati aHa fine delle ferie, cioe al 16 aprile (art. 56 LEF). Nel merito, ripropongono a giudiCare le conclusioni dedotte in sede cantonale. . Considerando in diritto :
" ....... " ......... . La Camera Esecuzioni e Fallimenii pronuncia: Il ricorso e respinto. 23. Entscheid vom 5. Ka.i 1928 i. S. Sta.dtmusik Solothurn. Loh n p f ä n dun g SchKG Art. 93, 96. Eine PfändUng k ü n f t i gen Lohnes wird dadurch, dass der Schuldner während der Dauer der Pfändung seinen Arbeitgeber wechselt, nicht hinfällig; auch nicht, wenn er arbeitslos wird. Doch steht dem Gläubiger im letztem Fall anheim, auf den Fortbestand der Pfändung zu verzichten und die Ausstellung des Verlustscheines zu verlangen (Erw. 1 und 2). Bei Fortbestand der Pfändung leistet der Betreibungsbeamte seiner Pflicht Genüge, wenn er bei Eintritt der Arbeits- losigkeit den Schuldner verhält, ihm von jeder Eingehung eines neuen Dienstverhältnisses unverzüglich Kenntnis zu geben (Erw. 2). Art. 96 SchKG ist auch bei Pfändung künftigen Lohnes anwend- bar (Erw. 2). Art. 93 et 96 LP. Saisie du salalre futur. Ne fait point towber ·la saisie la cir- constance que le debiteur change d'employeur au cours de la saisie, ni meme la circonstance qu'il perd tout emploi. Dans ce demier cas, toutefois, le creancier a la faculte de renoncer a la saisie et d'exiger un acte de defaut de biens (consid. 1 et 2). Si la saisie est maintenue, ·le prepose satisfait a ses obliga- tions en invitant le debiteur, au moment Oll commence le chömage, a l'aviser immediatement de tonte reprise de travail (consid. 2). L'art. 96 LP est applicable a la saisie du salaire futur (consid. 2).
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