BGE 54 III 1
BGE 54 III 1Bge11.04.1927Originalquelle öffnen →
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ßundesgesetz über die Organisation der Bundesrecbtsptlege,
vorn 22. März !893, 6. Oktober 19it und 25. Juni 19U.
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betr. den NacbIassvertrag, vom 27. Oktober 19i7.
Privatrechtliches Gesetzbuch.
Polizei-Strargesetz (buch).
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Bundesgf'setz
betr. die zivilrechtlichen Verhältnisse der
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Zivilprozessordnung.
B. A.brevfations franqa.tses.
Code civil.
Constitution
federale.
Code des obligations.
Code penal.
Code de procedure civile.
Code de procedure penale.
Loi federale sur le contrat d'assllrance.
Loi federate.
Loi (ederale sur Ia pollrsllite pour dettes et la railli""'.
Organisation jlldiciaire federale.
Ordonnance
sur Ia realisation forcee des immeubles.
C. A.bbreviazionlltaUans.
Codice civile svizzero.
Codice delle obbligazioni.
Codice di· procedura civile.
Codice di procedura penale.
Legge federale.
Legge esecuzioni e fallimenti.
Ol'ganizzazione giudiziaria federale.
SchuldbetreÜJungs-und Konkursrecht.
Poursuite et raHlite.
I. ENTSCHEIDUNGEN DER SCHULDBETREillUNGS-
UND KONKURSKAMMER
ARR~TS DE LA CHAMBRE DES POURSUITES
ET DES FAILLITES
2 Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 1. B. -Mit Urteil vom 6. Dezember 1927 -den Par- teien zugestellt am 13. Dezember 1927 -ist die obere Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Zürich auf die Beschwerde nicht eingetreten, wogegen der Beschwerdeführer am 22. Dezember 1927 den Rekurs an 'das Bundesgericht erklärt hat, indem er das bei der Vorinstanz gestellte Rechtsbegehren wiederholte. Die Schuldbefreibungs-und Konkurskammer zieht in Erwägung: Es steht fest, dass der vom Gemeinschuldner Pfen- ninger vorgeschlagene Nachlassvertrag schon am 27. Oktober 1927 durch die untere Nachlassbehörde be- stätigt worden ist. welcher Entscheid am 8. Nov. 1927 an die obere kantonale' Instanz weitergezogen wurde. Unter diesen Umständen ist aber die Vorinstanz mit Recht auf die erst am 9. November 1927 eingereichte Beschwerde nicht eingetreten. Es mag hier dahingestellt bleiben, ob wegen der Unterlassung von Feststellungen, wie sie vom Rekurrenten vorliegend anbegehrt wurden, überhaupt eine Beschwerde an die betreibungsrechtlichen Aufsichtsbehörden zulässig wäre. Denn eine solche wäre auf alle Fälle von dem Momente an, wo das Gutachten des Sachwalters nebst den Akten der Nachlassbehörde übermittelt worden war, nicht mehr möglich gewesen, da damit das Zustimmungsverfahren seinen Abschluss gefunden hatte und es infolgedessen von diesem Zeit- punkte an ausschliesslich Sache der Nachlassbehörden war, allfällige Ergänzungsfeststellungen anzuordnen. Von einer konkurrierenden Kompetenz der betreibungs- rechtlichen Aufsichtsbehörden kann keine Rede sein. Demnach erkennt die Schuldbetr.-und Konkurskammer : Der Rekurs wird abgewiesen. Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 2. 3 2. Entscheid vom 14. Januar 192B i. S. Baumgartnel'. Ein vom Schuldner auf dem Zahlungsbefehl in der Rubrik «Rechtsvorschlag » angebrachter Vermerk «Betrag per Chek einbezahlt » kann nicht als Rechtsvorschlag erachtet werden, wenn die betr. Zahlung nachgewiesenermassen erst auf die Einleitung der Betreibung hin erfolgte. SchKG Art. 74, 85. L'observation « montant paye par cheque» raite par le debiteur sous la rubrique «opposition» dans le commandement de payer ne peut eire consideree comme une opposition lors- qu'il est etabli que ledit paiement n'a Me effectuc qu'ensuite de l'introduction de la poursuite. -Art. 74 et 85 LP. La menzione: « Importo pagato per check» apposta dal debitore al precetto esecutivo sotto la parola « Opposizione », non costituisce vaIida opposizione ove risulti, che il pa ga- mento e avvenuto dopo l'introduzione dell'esecuzione. Art. 74 e 85 LEF. A. -Am 8. April 1927 betrieb Theresia Baumgartner geb. Oser in Wangen b. O. die vier Geschwister Josef, Beat, Georg und Marie Oser in Bofstetten auf Bezahlung eines Betrages von 810 Fr., nebst 6 % Zins seit 21. Februar 1927, von 97 Fr. 20 für die bis 21. Februar 1927 aufgelaufenen Zinsen, 8 Fr. 70 für Verzugszinsen, 2 Fr. für Spesen (Mahnungen, etc.), sowie für Betreibungs- kosten. In der Folge bezahlten die vier Betriebenen am 11. April 1927 einen Betrag von 920 Fr. 40 und schickten daraufhin ihre Zahlungsbefehldoppel dem Betreibungs- amte zurück, nachdem sie in der Rubrik {( Rechtsvor- schlag » die Bemerkung « Betrag per Chek einbezahlt » angebracht hatten. Da der in Betreibung gesetzte Betrag durch die von den Betreibungsschuldnern einbezahlten 920 Fr. 40 nicht vollständig gedeckt wurde, stellte die Betreibungs- gläubigerin das Fortsetzungsbegehren für einen Rest- betrag von 21 Fr. 60. Das Betreibungsamt weigerte sich jedoch, dem Begehren Folge zu geben, da die Betreibungs- schuldner Rechtsvorschlag erhoben hätten.
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