affeetation particuliere de cette quote-part, soit sa dis-
tribution
a un groupe determine d'actionnaires ; la Com-
mission
n'a pas souscrit a une condition semblable et
elle n'aurait pu valablement y souscrire puisqu'en ce
faisant elle aurait viole le principe de l'egalite des droits
de tous les actionnaires, elle aurait consenti
a priver
certains d'entre eux des droits qu'ils tiennent de la loi
suisse, elle aurait favorise l'application
a leur prejudice
de mesures exceptionnelles de guerre qui, ainsi qu'on
l' a dit, ne peuvent produire des effets juridiques en
Suisse.
5. -En resume, les fonds dont il s'agit font partie
de l'actif net de la Societe en liquidation et doivent donc,
en vertu de la regle formelle de l'art. 629 al. 2 CO, etre
repartis proportionnel1ement entre tous les actionnaires.
Il est evident que les demandeurs, actionnaires alle-
mands
et autrichiens, ne peuvent etre exclus de cette
repartition sous pretexte qu'ils sont la cause de
la perte
subie
par la Societe sur les biens situes en France, car
le simple fait de leur appartenance
a des Etats bellige-
rants (pas plus d'ail1eurs que leur refus de sortir de la
Societe en vendant leurs actions) ne saurait naturelle-
ment etre considere comme une faute de nature a engager
leur responsabilite envers la
Societe; aussi bien n'est-ce
pas uniquement la nationalite allemande ou autrichienne
d'un groupe d'actionnaires. qui a motive les mesures
prises au cours de
la guerre en France a l'egard de la
Societe. Et enfin c'est a tort que la defenderesse soutient
que,
devant recevoir de l' office frannais de compensation
des bons
sur les tresors allemand et autrichien a concur-
rence
du montant total des sommes saisies a leur pre-
judice, les demandeurs seraient enrichis il1egitimement
s'ils participaient en outre
a la repartition des fonds
litigieux.
Sans qu'il soit necessaire de rechercher si,
envers qui
et pour quel montant les gouvernements
allemand
et autrichien peuvent en l'espece etre tenus
a indemnite en vertu des Traites de Paix, il suffit de
constater et de donner acte a la defenderesse que les
demandeurs se sont engages expressement (Replique
p. 13)
a rapporter a la Societe toutes sommes qu:ils
pourraient toucher de leurs gouvernements respectifs.
Le Tribunal fideral prononce :
Les conclusions de la demande sont admises. La
defenderesse est deboutee de ses conclusions.
IV. PROZESSRECHT
PROCEDURE
13. tTrteU aer IL ZlvilabteUung Tom as. Januar 19a4
i. S. Chlodera gegen August Webers Söhne und Lieb.
OG Art. 59, 60. Streitwertberechnung bei .. der Be:
rufung. Keine Zusammenrechnung der Ans?ruehe bel
objektiver Klagenhäufung mit Eventualantränen, s !bst
wenn erst vor der letzten kantonalen Instanz die ursprung-
liehe Klagenhäufung mit Kumulation der AnsprücHe in eine
solche
mit Eventualanträgen reduziert wurde.
A. -Mit beim Bezirksgericht Zürich anhängig ge-
machter Klage verlangten die Kläger als
Zessionare
der Konkursmasse des Eugen Friedländer Verurteilung
des Beklagten zur Bezahlung von 3600 Fr. nebst 5%
Zins seit 1. Oktober 1920, sowie des Bankzinses von
10,000 Fr. vom 8. Juli 1918 an bis 1. Juli 1920 (welchnn
sie im Laufe des Prozesses auf mindestens 884 Fr. beZif-
ferten), abzüglich
300 Fr. Als das Bezirksgericht. die
Klage abwies, appellierten die Kläger
an das Obergencht
mit dem Antrag, die Klage sei in vollem Umfang
gu
zuheissen. Im Replikvortrag vor Obergericht gaben sie
jedoch die Erklärung ab, . sofern das Gerinht die Klage
auf 3600
Fr. nebst Zins schütze, werde die Forderung
der Bankzinse fallen gelassen, um Beweisverfahren zu
vermeiden .
B. -Am 24. April 1923 hat das Obergericht des
Kantons Zürich beschlossen, von dem Rückzug der
Klage hinsichtlich des Bankzinses von 10,000 Fr. vom
8. Juli 1918 bis 1. Juli 1920, abzüglich 300 Fr., Vor-
Iilerk zu nehmen, und den Beklagten zur Bezahlung von
3600 Fr. nebst 5% Zins seit 1. Oktober 1920 verurteilt.
e. -Gegen dieses am 2. Juni 1923 zugestellte Urteil
hat der Beklagte am 22. Juni die Berufung erklärt mit
dem Antrag auf Abweisung der Klage.
D.
und E ........................ .
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
- -Die Berufungssumme von wenigstens 4000 Fr.
wird nur erreicht, wenn die beiden in der Klage geltend
gemachten Ansprüche zusammengerechnet
werdenkön-
nen. Der Zusammenrechnung stünde es nun jedenfalls
entgegen, wenn die Klage hinsichtlich des zweiten An-
spruchs zurückgezogen worden wäre, wie die Vorinstanz
angenommen
hat. Ob dies zutreffend war -oder ob es
sich hiebei nicht
überhaupt um eine der Überprüfung
durch das Bundesgericht entzogene Frage des kan-
tonalen . Prozess rechts handelt -, kann indes da-
hingestellt bleiben. Denn die Zusammenrechnung er-
weist sich schon deswegen als unzulässig, weil sich die
beiden Ansprüche gegenseitig ausschliessen (Art. 60
OG). Zunächst freilich lag eine objektive, Klagenhäu-
fung mit Kumulation der Ansprüche vor, indem die
Kläger die beiden Ansprüche als selbständig neben-
einander bestehende geltend machten. Allein für die
Berechnung
der Berufungssumme sind nicht die ur-
sprünglichen, sondern die vor der letzten kantonalen
Instanz noch streitigen Rechtsbegehren massgebend
(Art. 59
OG). Und zwar sind entgegen der Ansicht des
Berufungsklägers alle bis
zur Urteilsfällung nach kan-
tonalem Prozessrecht zulässigerweise vorgenommenen
Prozessrecht. NG 13.
Modifikationen der RechtsbegehreIi zu berücnsichtngen
AS 45 11 S. 100; 48 11 S. 484). Nun .haben dIe Klager
kantonalen Appellationsverfahren die -von der V r
mta . ht etwa als verspätet und daher unbeachtlich
ms
nz mc d .
zurückgewiesene -Erklärung abgegeben, ass SIe
. 'ter Linie geltend gemachten Anspruch nur
den m zwei d t ht
noch für den Fall aufrechterhalten, dass er ers e. mc
I begründet erscheinen sollte, m. a. W. : dass SIe nur
::ch mit dem einen oder mit dem andern Anspruch du ?h:-.
.
dringen wollen. Nach dieser Ausgestaltung der Ant?ge
mindestens im vorliegenden Prozess -mcht
war
h
es
- -glich dass die Kläger mit bei den Ansprüchen
me
r mo , . h I di
hätten durchdringen können, schlossen SIC a o e
beiden Ansprüche gegenseitig aus.
Davon, .dass die .. Zu-
h g
nur dann nicht stattfmden durfe,
sammenrec
nun 1 d hten
wenn sich die mehreren in einer Klage ge ten g ac
Ansp
rüche nach materiellem
Recht gegensnltIg aus-
. il dies Ja voraus-
schliessen.
kann keine Rede sem, we .
setzen
würde, dass vorerst in die materinlle Beurtt:ilnng
der Berufung eingetreten werden musste, lediglich
um zu entscheiden, ob die Berufungssumm gegeben
.
Übrigens hat das Bundesgericht benelts festge-
:::nt, dass bei objektiver Klagenhäufung. mit Eventual-
anträgen für die Streitwertberechnung elne zusam:eni
rechnung der Ansprüche nicht statthant Ist (AS
S.597 E. 7). Ein solche Fall liegt aber hIer vor, nachdem
.. Art 59 OG nichts mehr darauf ankommen ka.nn,
: asnrspnngliCh die beiden Ansprüche kumuliert
i geltend gemacht worden waren. . . . . .
2 .................. .
Demnach erkennt das Bundesgericht :
Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
AS 50 II -1924.