BGE 47 III 70
BGE 47 III 70Bge18.05.1917Originalquelle öffnen →
70 Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. No 21. dem Rekursgegner damals die Konkursandrohung nicht zugestellt werden. Demnach erkennt die Schuldbelr.-und· Konkllrskammer: Der Rekurs wird abgewiesen. 21. Intacheid YOD1 30. Juli 1911 i. S. Betreibunpamt ZürichS. Art. 4 GebT: AIs_ verfallener Zins kann nur der Zins betrachtet werden, der als bestimmt bezifferter Betrag gefordert wird. A. --In einer Betreibung der Rekursgegnerin Zol- linger für « 50 Fr. nebst Zins zu 6 % seit 31. Januar 19.21 )) berechnete das Betreibungsamt Zürich 6 für Eintragung, Ausfertigung und Zustellung des Zahlungsbefehls die Gebühren auf Grundlage der Ansätze für eine Forderung VOll 50 bis 100 Fr. (Art. 18 bis 20 des GebT). Darüber be- schwerte sich die Gläubigerin, indem sie sich auf den Standpunkt stellte, das Amt dürfe nur die für eine Be- treibungssumme von 50 Fr. festgesetzten Gebühren verrechnen. Beide Vorillstanzen, das Obergericht mit Entscheid vom 27. Juni 1921, haben dieser Auffassung beigepflichtet und die Ansicht des Betreibungsamtes, t-"S sei berechtigt, auch den aufgelaufenen Zins dem Forde- rungshetrage zuzureehncn, als unzutreffend erkHlrt. B.---Gegen den Entscheid des Obergerichts hat das Betreibungsamt den vorliegenden Rekurs an das Bundes- gericht ergriffen unter Aufrechterhaltung seines vor den kantonalen Aufsichtsbehöt'den eingenUßllnenen Stand- pUllktt>s. Die Sclwldbeireibungs-und I(onklll'kammel' zieht in Erwägung: Als verfallener Zins, der nach Art. ·1 GebT allein zu der in Betreibung gesetzten Forderung hinzugerechnet Schuldbetreibungs-und Konkursr{'eht. N° 22. 71 werden darf, kann nur der Zins in Betracht fallen, der als bestimmt bezifferter Betrag gefordert wird. Wird da- gegen, ,,,ie im vorliegenden Falle, Zins beansprucht bis zum Tage der Betreibung, so handelt es sich dabei um laufenden Zins. Andernfalls käme man zu dem Resultat, dass die Betreibungssumme sich mit dem Fortschreiten der Betreibung immer wieder verändern würde. Gerade das aber will Art. ,1 GebT vermeiden. Demnach erkennt die Schuldbeir.-und Konkurskammer : Der Rekurs wird abgewiesen. 22. Arrit du 15 aeptembre 1921 dans Ia cause Dame Givaudan. Les creances et autres droits dits incorporels ne peuvent tre seque8tres qu' au domicile du titulaire ou, si ce dt'rnier est domicilie a l'etranger, au domicile du tiers debiteur en Suisse. -Les droits saisissables d'nn associe dans une 80- c1ete en nom collectif ne peuvent Hre sequestres en Suisse - lorsque l'associe est domicilie a l'etranger -que si la 80ciete a son siege p r i n (' i P a I en Suisse. A. -Le-12 mai 1921, dame Lilianne Givaudan, a Genevc, a obtenu une or<tonnance de sequestre contre SOll mari, Leon Givaudan, industriel a Paris. Le se- questre N° 21.3 porte sur « les droits de Leon Givaudall dans la societe eu nom collectif L. Givaudan & Oe, a Vernier ». Il indique comme creance Ia somme de 18600 fr. plus 1722 fr.50 d'interets, « pension du 18 no- vembre 1917 au 18 janvier 1919, suivant jugement du Tribunal de premiere instance dc Geneve .. , du 18 mai 1917 ». L'ordonnance a .ete executee le 14 mai eil mains de 1... Givaudan & Oe; copie du pro ces-verbal a eU envoyee au debiteur Ie 17. Le 23 mai un commandement de payer N0 87 259 lui a ete notifie au Parquet du Pro-
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