BGE 41 III 245
BGE 41 III 245Bge26.06.1915Originalquelle öffnen →
EnLscheidungen der Schuldhetreibungs-und Konkurskammer. ArreLs da Ia Chamhre des poursuites et des faillites. ----~ .. -- 49. Auszug a.us dem Entsoheid vom 23. Juni 1915 i. S. Buohar. Art. 134 und 219 Abs. 1-3 SchKG. Zu lässigkeit der samt- haften Versteigerung getrennt verpfändeter Liegenschaften. Da nach dem Gesagten der Rekurs ohnehin aus den in den vorstehenden Erwägungen angeführten Gründen abgewiesen werden muss, braucht auf die grundsätz- liche Frage, inwiefern überhaupt eine samthafte Ver- steigerung getrennt verpfändeter Liegenschaften statt- haft sei, nicht eingetreten zu werden. Immerhin mag bemerkt werden. dass die Ansicht des Konkursamte's Affoltern, wonach in einem solchen Falle der Gesamt- ruf nur angeordnet werden könnte, wenn die Meist- gebote beim vorangegangenen Einzelruf die nur auf einer Liegenschaft haftenden Pfandforderungen decken (in Frage standen zwei Liegenschaften. die beide im ersten Range getrennt zu Gunsten verschiedener Gläu- biger, im zweiten dagegen gemeinsam verpfändet waren). nicht richtig ist. Da nach Art. 219 SchKG das Ergeb- nis der Verwertung verpfändeter Vermögensstücke vorab zur Befriedigung der darauf haftenden Pfandforduungen zu verwenden ist, muss allerdings die Verwertung in einer ·Weise vorgenommen werden, die es gestattet, den auf das Unterpfand jedes einzelnen Pfandgläubigers entfallenden Erlös genau zu bestimmen. Daraus folgt indessen noch nicht, dass getrennt verpfändete Vermö- gensobjekte notwendig auch getrennt versteigert werden AS ·B ia -HIL; 18
246 Entscheidungen der Schuldbetreibungs- müssten, sondern nur dass dem Gesamtruf unter alleIl Umständen ein Einzelruf vorangehen muss. Wird als- dann beim nachfolgenden Gesamtruf ein das Ergebnis des Einzelrufes übersteigendes Angebot gemacht, so darf angenommen werden, dass die einzelnen Liegen- schaften an der Erzielung des höhern Erlöses im Ver- hältnis der auf sie bEim Einzelruf gemachten Meist- gebote partizipieren. Es ist daher der durch den Zuschlag im Gesamtruf erzielte Preis auf sie in diesem Verhältnis zu verlegen. Dieses Vorgehen gestattet es, das Interesse der Masse an einer möglichst günstigen Verwertung zu wahren, ohne dass dadurch die Pfandgläubiger in ihren gesetzlichen Rechten beeinträchtigt würden. Immerhin ist es natürlich nur dann statthaft, wenn es in den Steigerungsbedingungen vorgesehen und damit den Pfand- gläubigern GelegenheIt geboten worden ist, ihr Verhalten beim Einzelruf entsprechend einzurichten. Auch im vor- liegenden Falle hätte es demnach nur unter dieser Voraussetzung eingeschlagen werden können. 50. Sentenza. 2 luglio 1915 neHa causa Moroni. La designazione nel precetto esecutivo della eomunione suc- eessorale ehe proeede eoHa semplice indieazione« Eredi di... ~ non e eonforme all'art. 67 eif. I LE 7 : oeeorre ehe siano spe- cifieate individualmente le singole persone appartenenti aHa comunione. A. -Nell'esecuzione n° 86533 promossa dall'UfIicio di Lugano contro Marianna Moroni nata Lucchini, il pre- cetto esecutivo indica come « creditore) : Lucchini Eredi fu Pietro ed Emilia. » Di questo precetto Ia debitrice domandava l'annulla- mento all'Autoritä. cantonale di Vigilanza,l'indicazione deI creditore non corrispondendo al disposto den'art. 67 1 LEF, perehe non determina in modo abbastanza esatto Ia persona deI 0 dei creditori. und Konkurskammer • N° 50. L' Autoritä. di Vigilanza ha respinto il ricorso sulla scorta dei seguenti motivi : Il precetto esecutivo indica quale titolo di credito la sentenza 15 aprile 1914 deI Tribunale federale prolata nella causa tra gli Eredi fu Pietro ed Emilia Lucchini e Ia ricorrente. La debitrice e coerede dei coniugi Lucchini coi creditori istanti, deve quindi sapere chi siano gli altri coeredi. DeI resto, a mente degli art. 602 e seg. CCS, 49 e 59 LEF, nna suc- cessione costituisce una persona morale la quale puo escutere e venir escussa colla sola indicazione deI 0 dei de cujus, purehe neUa domanda di esecuzione si indi- chi il norne di almeno uno dei coeredi, l'UfIicio dovendo essere posto in grado di sapere a chi esso debba comu- . nicare gIi atti esecutivi. B. -Con ricorso 26 giugno 1915 Marianna Moroni si aggrava contro questa decisione presso il Tribunale fede- rale. Essa adduce in sostanza : La causa ehe ebbe fine colla suaccennata sentenza deI Tribunale federale nen vertiva tra gli Eredi Lucchini e la ricorrente, ma fra alcuni di essi e la ricorrente. Una successione non cos- tituisce una persona morale, ma bensi una comunione pro indiviso. alla quale appartengono tutti i crediti della ·successione. Nel caso concreto si ehiede chi abbia dato al rappresentante. della controparte il mandato di agire a norne deHa comunione poiche la debitrice stessa fa parte di questa comunione e non ha quindi potuto con- ferire proeura a chicchessia per agire contro se stessa. Consji derando in:diri tto :
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