Art. 370 ZGB; distinction between guardianship and curatorship under Art. 395 ZGB: guardianship is justified where the person, by the manner of managing his assets, exposes himself to danger of insolvency or destitution, and no concrete prospect exists that leaving him in control would lead to a prudent course. A curatorship is insufficient where the existing liabilities already create an imminent risk of ruin and the situation requires independent, energetic liquidation under supervision; mere prevention of further imprudent acts does not meet the needs of such a case.
Demnach hat das Bundesgericht erkann t :
auf die Frequenz der Wirtschaft des Rekurrenten keinen oder nur wenig Einfluss ausüben konnten. Ein Verzeich- nis seiner Bürgschaftsschulden besitzt Wirth nicht. Auch aus dem Gedächtnis vermag er sie nicht alle anzugeben. Die Hauptschuldner und Mitbürgen stehen zum Teil finanziell sehr schlecht. In ein e m Fall hat Wirth als Bürge bereits Zahlung leisten müssen. In mehreren an- dern Fällen ist er betrieben. B. -Durch Urteil des Amtsgerichts von Aarwangen vom 20. Dezember 1913 ist Wirth auf Antrag des Ge- meinderates von Rohrbach unter Vormundschaft gestellt worden. Eine von ihm gegen dieses Urteil ergriffene Ap- pellation mit folgenden Rechtsbegehren :
niger Anzahl und ohne jeden zwingenden Grund von ihm eingegangenen Bürgschaften ist. Dafür aber, dass der Rekurrent, wenn er in der Verfügung über sein Ver- mägen belassen würde, voraussichtlich zu einem ver- nünftigeren Geschäftsgebahren übergehen würde, sind keine Anhaltspunkte vorhanden. Es muss also in der Tat gesagt werden, dass der Beschwerdeführer sich durch die Art und 'V eise seiner Vermögensverwaltung der Ge- fahr eines Notstandes oder der Verarmung aussetzen würde und daher, nach Art. 370 ZGB, mit Recht unter Vormundschaft gestellt worden ist. 2. -Der Eventualstandpunkt des Besch werdeführers, dass im vorliegenden Falle auch eine blosse Ver bei - s t ä n dun g genügen würde, erscheint ebenfalls als Ull- begründet. Allerdings würde der Rekurrent auch durch eine blosse Beistandschaft an der Eingehung neuer Bürg- schaften gehindert. Allein seine Yermögenslage ist der- art, dass schon auf Grund der gegenwiütig bestehenden Bürgschaften die Gefahr eines Xotslandes gegeben ist und dass diese Gefahr im besten Falle nur durch eine geschickte und energische Yermögensliquidation besei- tigt werden kann. Es genügt also nicht, dem Beschwerde- führer einen Beistand oder Beirat beizugeben, der ihn an der Vornahme weiterer unverständiger Handlungen hindern würde, sondern es bedarf der Bestellung eines eigentlichen Vor m und es, der (unter der Kontrolle der Aufsichtsbehörden) selbständig handelnd auftreten kann. Demnach hat das Bundesgericht erkannt: Die Beschy,'crdewird abgewiesen. Erhncht. N° 20. 11. ERBRECHT DROIT DES SUCCESSIONS 20. Arret da 1a. IIe section oivile du 18 Ma.rs 1914 dans Ia cause St09hr consorts contre Roirs Meuwly.
Art. 15 Tit. fine CC: C'est d'apres I'anden droit quc se determine Ia validite d'une substitution testamentaire qui s'est ouverte posterieurement au 1 janvier 1912, mais qui grevait une succession ouverte avant cette date. Par testament du 18 avril 1892 dame Meuwly-Strehr a institue heritier de l'universalite de ses biens son mari Etienne Meuw y en lui substituant les enfants de son frere Joseph Strehr. Dame Meuwly est decedee le 26 avril
et son mari a recueilli sa succession. En 1896 Etienne MeuwIy a convole en seconde noces avec Marie Ballaman; le 19 mai 1897 une fille Emma - Ia quelle vit encore -est nee de cette union. Etienne Meuwly est decede le 24 novembre 1912 lais- sant comme heritieres sa femme et sa fille, Iesquelles ont recueilli sa succession, comprenant entre autres Ies biens laisses par la premiere femme du defunt; les heritieres estiment eu effet que la substitution contenue dans le testament du 18 avril1912 est caduque, vu Ia survenance d'un enfant a l'heritier greve (art. 841 CC frib.) Les enfants de Joseph Strehr, soit les substitues, ont reclame la remise des biens greves de substitution, en soutenant que c'est le ces et non rancien droit fribour- geois qui est applicable. Les deux instances cantonales ont deboute les deman- deurs de leurs conclusions, par le motif que le ces n' est pas applicable et que la substitution est caduque, l'ar- ticle 841 frib. disposant que si J 'heritier ou le legataire a laisse des descendants con ;us ou nes en legitime ma-