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BGE 1 I 484 ΓÇó Partial success does not justify apportioning court costs
BGE 1 I 484Amtliche Sammlung des Bundesgerichts (BGE) / Band I23.12.1875Confirmed
Kunz sought compensation from Nordostbahn. The Federal Court accepted the instruction commission’s proposal on the merits and confirmed it on costs. Nordostbahn argued that because the appellant had obtained only a small part of his excess claim, he should bear part of the federal instruction costs. The court rejected this, holding that the partial failure had already been reflected by setting off the extrajudicial costs, and that the higher claim had not caused any additional costs.
Costs in federal appeal proceedings; partial success on the merits does not automatically justify a partial burdening of judicial costs. Where the appellant’s partial failure is already reflected by compensating the parties’ extrajudicial costs, and the excess claim has caused no additional expense, there is no reason to impose a further share of the instruction costs on the appellant (consid. 7).
BGE 1 I 484 - Nordostbahn Kunz
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BGE 1 I 100 - Ausländische Eheschliessung
Sachverhalt
A.
B.
C.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
Demnach hat das Bundesgericht beschlossen:
Bearbeitung, zuletzt am 15.03.2020, durch: Géraldine Danuser, A. Tschentscher
Sachverhalt
A.
Der Antrag der bundesgerichtlichen Instruktionskommission geht dahin: 1
Summa ... Fr. 6733
sammt Zins zu 5 Procent vom 1. Januar 1874 an.
3
B.
Dieser Entscheid wurde vom Rekurrenten unbedingt und in der Hauptsache auch von der Nordostbahn angenommen; dagegen verlangte letztere bezüglich der Kosten, daß, da Rekurrent an seine im Rekurse gestellte Mehrforderung von 3780 Fr. nur 500 Fr. erhalten habe, demselben auch die bundesgerichtlichen Instruktionskosten theilweise überbunden werden. 5
C.
Beide Parteien erklärten sich damit einverstanden, daß die Entscheidung über den Kostenpunkt ohne weitern Parteivorstand durch bloßen Beschluß stattfinde. 6
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
Der Umstand, daß der Entscheid in der Hauptsache nur theilweise zu Gunsten des Rekurrenten ausgefallen ist, ist in dem Antrage der Instruktionskommission keineswegs ganz außer Berücksichtigung gelassen, sondern insoweit in Betracht gezogen worden, als die außergerichtlichen Kosten wettgeschlagen worden sind. Damit erscheint die theilweise Verwerfung des Rekurses hinlänglich gewürdigt und ist zu einer partiellen Ueberbindung der gerichtlichen Kosten an den Rekurrenten um so weniger Veranlassung vorhanden, als durch die Pluspetition desselben keinerlei Mehrkosten verursacht worden sind. 7
Demnach hat das Bundesgericht beschlossen:
Der Urtheilsantrag der Instruktionskommission wird bestätigt. 8
1994-2020 Das Fallrecht (DFR).