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ARGVP-1988-3108 ΓÇó Witness refusal right excluded for traffic misdemeanors
ARGVP-1988-3108Obergericht11.12.1979Dismissed
The Federal Supreme Court rejected the constitutional complaint against a procedural fine imposed after a police-recorded speeding offense. The holder had invoked the relatives' right to refuse testimony, but the court held that this privilege did not prevent the proceedings in the case of a petty traffic offense. The complaint was therefore dismissed.
Art. 74 StPO; witness-refusal privilege in proceedings for petty traffic offenses: the relatives' right to refuse testimony does not preclude the taking and use of evidence in cases of minor offenses detected by the police, and it does not bar the imposition of a procedural fine on the holder who relies on that privilege. A constitutional complaint against such a fine is dismissed where the asserted privilege is inapplicable.
C. Gerichtsentscheide 3108,3109 3108 Beschwerdeverfahren. Barauslagen, namentlich Expertisekosten, können den Beteiligten auferlegt werden (Art. 67 Gebührentarif zum BG über Schuldbetreibung und Konkurs vom 7 .Juli 1971/29.Juni 1983, SR 281.35). Das Beschwerdeverfahren im Schuldbetreibungsrecht ist gebührenfrei (Art. 67 Abs. 2 des Gebührentarifs zum SchKG). Die Barauslagen, insbesondere die Kosten einer Expertise, können aber den Beteiligten auferlegt werden (H. Sorg, Das Beschwerdeverfahren in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen im Kanton Zürich, Diss. Zürich 1954, S.105; «Blätter für Schuldbetreibung und Konkurs» 1944S.41 ff., insbesondereS.42/43 und dort zitierter Entscheid der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Schweiz. Bundesgerichts vom 21 .Oktober 1941). Das Bundesgericht führte aus: «In der Tat erfasst die für das Beschwerdeverfahren vorgesehene Gebührenfreiheit (Art. 62 des früheren, Art. 67 des heutigen Tarifs) nicht die Kosten einer Expertise; diese sind vielmehr vom beschwerdeführenden Gläubiger (oder Schuldner) vorschussweise zu bezahlen.» ABSchKG 11.12.1979 (RBer 1979/80, S. 47) 3.3 Strafprozess 3109 Antw ortverw eigerungsrecht. Ausschluss bei Übertretungen (Art. 74 StPO). Bei einer polizeilich festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitung berief sich der Halter auf das Zeugnisverweigerungsrecht der Verwandten. Er wurde daraufhin mit einer Verfahrensbusse belegt. Das Bundesgericht wies die dagegen eingereichte staatsrechtliche Beschwerde u.a. aus folgenden Erwägungen ab: 460