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5Ob1138/95•OGH 5Ob1138/95
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Floßmann, Dr.Tittel, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragsteller
1. Johannes W*****, und 2. Martin W*****, beide vertreten durch ***** Verwaltungsgesellschaft mbH, ***** diese vertreten durch Dr.Ernst Biel, Rechtsanwalt in Wien, wider die Antragsgegner 1. Janusz G*****,
2. Sandorf R*****, 3. Marina S*****, 4. Margret S*****, 5. Stefanie P*****, 6. Morat A*****, 7. Isabella K*****, 8. Demey T*****, 9. Erika H*****, 10. Atalay K*****, 11. Bernad Z*****, 12. Bernad S*****, 13. Emin D*****, 14. Paul T***** und 15, 15. Elfriede T*****,
16. Hueseyin G*****, 17. Siegfried P*****, und 18. Maria P*****, alle Mieter des Hauses *****, die 5.-, 7.-, 8.-, 9.-, 14.- und 15.-Antragsgegner vertreten durch Martin Gruber, Verein Mieter informieren Mieter "MIM", Hilfe zur Selbsthilfe, 1150 Wien, Löhrgasse 13/20, wegen § 37 Abs 1 Z 10 MRG, infolge Revisionsrekurses der durch Martin Gruber vertretenen Antragsgegner gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 12. Juni 1995, GZ 40 R 326/95-114, den
Beschluß
gefaßt:
Der außerordentliche Rekurs der rechtsmittelwerbenden Antragsgegner wird gemäß § 37 Abs 3 Z 16 bis 18 MRG iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528 a iVm § 510 Abs 3 ZPO).
Begründung:
Die maßgeblichen Rechtsfragen wurden in diesem Verfahren bereits zu 5 Ob 144/94 beantwortet. Daß im Verhältnis zwischen vorläufiger Erhöhung und endgültiger Erhöhung der Hauptmietzinse die letztere betraglich maßgeblich ist, und daß sich aus betraglichen Differenzen Nach- oder Rückzahlungen ergeben können, versteht sich von selbst und stellt keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung dar. Die Entscheidung WoBl 1989, 96/47 betrifft nicht das eben erwähnte Verhältnis zwischen vorläufiger und endgültiger Erhöhung innerhalb desselben Verfahrens, sondern die Berücksichtigung einer früheren (endgültigen) Mietzinserhöhung in einem Verfahren über eine erneute Erhöhung. Schließlich wird darauf hingewiesen, daß der von den Rechtsmittelwerbern in ihrem nunmehrigen Revisionsrekurs bemängelte Beginn der Neuberechnung des Rekursgerichtes mit 1.6.1993 ohnehin ihrem eigenen Abänderungsantrag im Revisionsrekurs ON 104 entspricht.
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