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5Ob1065/92•OGH 5Ob1065/92
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Jensik als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner, Dr.Klinger, Dr.Schwarz und Dr.Floßmann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragstellerin Sylvia M*****, vertreten durch Dr.Josef O*****, Mietervereinigung Österreichs, Bezirksorganisation ***** wider die Antragsgegngerin A***** AG, ***** vertreten durch Dr.Karl Zingher und Dr.Madeleine Zingher, Rechtsanwälte in Wien, wegen §§ 16 und 37 MRG, infolge außerordentlichen Rekurses der Antragsgegnerin gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 24.März 1992, GZ 48 R 899/91-39, den
Beschluß
gefaßt:
Der außerordentliche Rekurs der Antragsgegnerin wird gemäß § 37 Abs 3 Z 18 MRG iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).
Begründung:
Die bloße nachträgliche Ablöse von Investitionen eines Vormieters durch den Vermieter kommt einer vom Vermieter vorgenommenen Standardanhebung iS des § 16 Abs 1 Z 5 und 6 MRG nicht gleich.
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