OGH 3Ob114/91

3Ob114/91Obergericht23.10.1991

Gesamter Gesetzestext

OGH 3Ob114/91

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 23.10.1991

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr. Warta als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Hule, Dr. Klinger, Dr. Egermann und Dr. Angst als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1) L***** Transport GmbH, ***** 2) Anna F*****, 3) Alois F*****, 4) Josef W*****, und 5) Katharina W*****, alle vertreten durch Dr. Wolfgang Paumgartner ua, Rechtsanwälte in Hallein, wider die beklagten Parteien 1) S***** Vertriebsgesellschaft mbH, ***** vertreten durch Dr. Alfred Richter, Rechtsanwalt in Wien, 2) Gemeinde O***** und 3) S***** SPARKASSE, ***** vertreten durch Dr. Wolfgang Hochsteger, Rechtsanwalt in Hallein, wegen Unzulässigkeit einer Exekution gem. § 37 EO infolge Revision der erstbeklagten Partei gegen das Urteil des Landesgerichtes Salzburg als Berufungsgerichtes vom 3. Juli 1991, GZ 21 R 204/91-24, womit infolge Berufung der erstbeklagten Partei das Urteil des Bezirksgerichtes Hallein vom 27. Februar 1991, GZ 2 C 2707/88-19, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die Revision wird zurückgewiesen.

Begründung

Begründung:

Das Berufungsurteil wurde dem Vertreter der erstbeklagten Partei am 25. Juli 1991 zugestellt. Am 23. August 1991 brachte die erstbeklagte Partei durch ihren Vertreter eine außerordentliche Revision zur Post. Da es sich im vorliegenden Fall um eine Streitigkeit nach § 37 EO, also um eine Ferialsache iSd § 224 Abs 1 Z 5 ZPO handelt, wurde die Frist zur Einbringung einer Revision durch die Gerichtsferien nicht verlängert. Damit wurde aber die Revision um einen Tag zu spät zur Post gegeben und ist daher zurückzuweisen.

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