OGH 7Ob1539/86

7Ob1539/86Obergericht06.11.1986

Gesamter Gesetzestext

OGH 7Ob1539/86

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 06.11.1986

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Flick als Vorsitzenden sowie durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr. Petrasch und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Wurz, Dr. Warta und Dr. Egermann als weitere Richter in der Rechtssache der gefährdeten Parteien 1. R*** M*** registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung, Mureck, Hauptplatz 11, und 2. Franz S***, Landwirt, Weinburg, Hainsdorf 31, beide vertreten durch Dr. Volkmar Ternulz, Rechtsanwalt in Mureck, wider den Gegner der gefährdeten Parteien Josef P***, Gewerbepensionist, Weitersfeld an der Mur 140, vertreten durch Dr. Wilfried Stenitzer, Rechtsanwalt in Leibnitz, wegen Erlassung einer einstweiligen Verfügung (Streitwert zu 1) S 51.169 sA, zu 2) S 137.559,02 sA) infolge ao. Revisionsrekurses der gefährdeten Parteien gegen den Beschluß des Landesgerichtes für ZRS Graz als Rekursgerichtes vom 17.September 1986, GZ 5 R 317/86-9, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs der gefährdeten Parteien wird gemäß §§ 78, 402 Abs.2 EO, § 526 Abs. 2 S 2 und § 528 Abs.2 S 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs.4 Z 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528 aZPO).

Begründung

Begründung:

Die analoge Anwendung des § 75 der III.TN auf den Beschenkten auf den Todesfall kommt nicht in Betracht, weil diese Bestimmung in eindeutiger Weise nur Forderungen gegen einen Erben (Universalsukzessor) betrifft.

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