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G156/2025 ua•Verfassungsgerichtshof G156/2025 ua
G156/2025 uaVerfassungsgericht17.03.2026
Kinder, Auskunftsrecht, Privat- und Familienleben, Kinder- und Jugendhilfe, Jugendfürsorge, Kindschaftsrecht, VfGH / Gerichtsantrag, VfGH / Verwerfungsumfang
I.1. Folgende Bestimmungen des NÖ Kinder- und Jugendhilfegesetzes (NÖ KJHG), LGBl 9270-0, werden als verfassungswidrig aufgehoben:
§10 Abs1 bis 5 idF LGBl für Niederösterreich Nr 23/2018 (Abs1, 2, 4 und 5) und LGBl für Niederösterreich Nr 90/2020 (Abs3) sowie
§13 Abs7 zweiter Satz idF LGBl für Niederösterreich Nr 23/2018.
2. Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. April 2027 in Kraft.
3. Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.
4. Die Landeshauptfrau von Niederösterreich ist zur unverzüglichen Kundmachung dieser Aussprüche im Landesgesetzblatt für Niederösterreich verpflichtet.
II.§5 Z5 und Z9 sowie §58 Abs1 und 2 NÖ Kinder- und Jugendhilfegesetz (NÖ KJHG), LGBl 9270-0, idF LGBl für Niederösterreich Nr 90/2020 (§5 Z5) werden nicht als verfassungswidrig aufgehoben.
Der Antrag zu G199/2025 wird insoweit abgewiesen.
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