Verfassungsgerichtshof G155/2025 ua (G155/2025-16, G209/2025-5)

G155/2025 ua (G155/2025-16, G209/2025-5)Verfassungsgericht17.03.2026

Regest

Kinder, Auskunftsrecht, Privat- und Familienleben, Kinder- und Jugendhilfe, Jugendfürsorge, Kindschaftsrecht, lex specialis, Auslegung verfassungskonforme, VfGH / Fristsetzung, VfGH / Gerichtsantrag

Gesamter Gesetzestext

Verfassungsgerichtshof G155/2025 ua (G155/2025-16, G209/2025-5)

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 17.03.2026
  • ECLI: ECLI:AT:VFGH:2026:G155.2025

Spruch

I.1. §12 und §15 Abs4 zweiter Satz des Wiener Kinder- und Jugendhilfegesetzes 2013, LGBl Nr 51/2013, werden als verfassungswidrig aufgehoben.

2. Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. April 2027 in Kraft.

3. Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.

4. Der Landeshauptmann von Wien ist zur unverzüglichen Kundmachung dieser Aussprüche im Landesgesetzblatt verpflichtet.

II.§38 des Wiener Kinder- und Jugendhilfegesetzes 2013, LGBl Nr 51/2013, wird nicht als verfassungswidrig aufgehoben.

Der Antrag zu G209/2025 wird insoweit abgewiesen.

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