Verfassungsgerichtshof G176/2014 ua, V89/2014 ua

G176/2014 ua, V89/2014 uaVerfassungsgericht03.07.2015

Regest

Rundfunkgebühren, Fernmeldegebühren, Gebühr (Fernmelderecht), Verordnungsbegriff, Verordnung Kundmachung, Mietenrecht, Wohnungsgemeinnützigkeitsrecht, VfGH / Prüfungsumfang, VfGH / Präjudizialität, VfGH / Verwerfungsumfang, VfGH / Fristsetzung, VfGH / Bedenken, VfGH / Verfahren

Gesamter Gesetzestext

Verfassungsgerichtshof G176/2014 ua, V89/2014 ua

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 03.07.2015
  • ECLI: ECLI:AT:VFGH:2015:G176.2014

Spruch

I.In §48 Abs5 der Anlage zum Fernmeldegebührengesetz (Fernmeldegebührenordnung), BGBl Nr 170/1970, idF BGBl Nr 365/1989, und in §2 Abs3 des Bundesgesetzes über Zuschussleistungen zu Fernsprechentgelten (Fernsprechentgeltzuschussgesetz – FeZG), BGBl I Nr 142/2000, wird jeweils die Wortfolge "1. den Hauptmietzins einschließlich der Betriebskosten im Sinne des Mietrechtsgesetzes, wobei eine gewährte Mietzinsbeihilfe anzurechnen ist, 2." als verfassungswidrig aufgehoben.

II.Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. August 2016 in Kraft.

III.Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.

IV.Der Bundeskanzler ist zur unverzüglichen Kundmachung dieser Aussprüche im Bundesgesetzblatt I verpflichtet.

V.Im Übrigen werden die Anträge zurückgewiesen.

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