V53/2014, G68/2014•Verfassungsgerichtshof V53/2014, G68/2014
V53/2014, G68/2014Verfassungsgericht01.12.2014
Wirtschaftskammern, berufliche Vertretungen, Selbstverwaltung, Selbstverwaltungsrecht, Verordnungsbegriff, Rechte subjektive, Novellierung, Verordnungserlassung, Ermessen, Eigentumseingriff, Erwerbsausübungsfreiheit, Versammlungsrecht, Vereinsrecht, VfGH / Individualantrag, VfGH / Prüfungsumfang, VfGH / Prüfungsgegenstand, VfGH / Formerfordernisse
I. Der Antrag des Erstantragstellers, folgende Bestimmungen der Satzung ("Fachorganisationsordnung") des Wirtschaftsparlaments der Wirtschaftskammer Österreich vom 28. November 2013, mit der die Fachorganisationsordnung geändert wurde, kundgemacht im Verlautbarungsblatt der Wirtschaftskammer Österreich Nr 1 vom 8. Jänner 2014 unter "1. Satzung: Änderung der Fachorganisationsordnung", aufzuheben, wird abgewiesen:
Ziffer 2.: "§2 Z2 entfällt."
In Ziffer 17.: "§10 Z1. lita"
In Ziffer 21.: Artikel II §1 Abs3: "Der Fachverband der Bauhilfsgewerbe ist Rechtsnachfolger
des bisherigen Fachverbands der Bauhilfsgewerbe und
des bisherigen Fachverbands der Steinmetze."
In Ziffer 23.: In Abschnitt I. Z6 litb des Anhangs 1 der Fachorganisationsordnung: "6. Fachverband der Bauhilfsgewerbe, umfassend" sowie
"b) Steinmetze wie
1. Steinmetzmeister einschließlich Kunststeinerzeuger und Terrazzomacher,
9. Werksteinbruchunternehmer."
II. Die Anträge der übrigen Antragsteller betreffend die Aufhebung der unter I. genannten Bestimmungen und die dazu gestellten Eventualanträge werden zurückgewiesen.
III. Die Anträge sämtlicher Antragsteller, §15 Abs9 Wirtschaftskammergesetz 1998, BGBl I Nr 103 in der Fassung BGBl I Nr 78/2006, in eventu Teile davon, als verfassungswidrig aufzuheben, werden zurückgewiesen.
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