Verfassungsgerichtshof G93/96; G94/96; G95/96; G96/96; G97/96; G98/96; G99/96; G100/96; G230/96; G231/96; G232/96; G233/96; G234/96; G235/96; G236/96; G237/96; G238/96

G93/96; G94/96; G95/96; G96/96; G97/96; G98/96; G99/96; G100/96; G230/96; G231/96; G232/96; G233/96; G234/96; G235/96; G236/96; G237/96; G238/96Verfassungsgericht08.10.1996

Regest

Rundfunk, Werbung, Erwerbsausübungsfreiheit, Meinungsäußerungsfreiheit, Rundfunk, Kabelrundfunk, EU-Recht Richtlinie, Übergangsbestimmung, Anpassungspflicht (des Normgebers)

Gesamter Gesetzestext

Verfassungsgerichtshof G93/96,G94/96,G95/96,G96/96,G97/96,G98/96,G99/96,G100/96,G230/96, G231/96,G232/96,G233/96,G234/96,G235/96,G236/96,G237/96,G238/96

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 08.10.1996

Spruch

I. §24b Abs2 der - gemäß ArtI Abs1 Z7 des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 267/1972 als Bundesgesetz geltenden - Rundfunkverordnung, BGBl. Nr. 333/1965 in der Fassung BGBl. Nr. 507/1993 und BGBl. Nr. 701/1995, wird als verfassungswidrig aufgehoben.

Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Wirksamkeit.

Der Bundeskanzler ist zur unverzüglichen Kundmachung dieser Aussprüche im Bundesgesetzblatt verpflichtet.

II. Der Bund (Bundesminister für Wissenschaft, Verkehr und Kunst) ist schuldig, den Antragstellern die mit je S 18.000,-- bestimmten Prozeßkosten binnen 14 Tagen bei Exekution zu bezahlen.

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